Least-Privilege-Prinzip
Sicherheitsgrundsatz, nach dem jede Rolle nur die minimal erforderlichen Berechtigungen erhält.
Definition
Sicherheitsgrundsatz, nach dem jede Rolle nur die minimal erforderlichen Berechtigungen erhält.
Beschreibung
Das Prinzip der geringsten Rechte begrenzt die Auswirkungen von Fehlbedienung und Kompromittierung: Wer nur das darf, was seine Aufgabe erfordert, kann weniger Schaden anrichten. Es ist Kernbestandteil moderner Sicherheitsarchitekturen und des BSI-IT-Grundschutzes.
Zusammenhang in der MVS
Das Rollenkonzept der MVS folgt durchgängig dem Least-Privilege-Prinzip – von der Bürgerrolle ohne administrative Rechte bis zur rein lesenden Kontrollrolle Platform Security Audit.
Verwandte Begriffe
RBAC (Rollenbasierte Zugriffskontrolle) · Zero Trust · Organisationseinheit (OE)