Strategie & Positionierung
Hybrider Bürgerservice, organisationsweite Skalierbarkeit und die Abgrenzung der MVS gegenüber klassischen Videokonferenzlösungen.
Wie unterstützt die MVS einen hybriden Bürgerservice? MVS-STR-01
Die MVS ergänzt den persönlichen Behördentermin um einen digitalen Kommunikationskanal: Bürgerinnen und Bürger können je nach Anliegen zwischen einer Beratung vor Ort und per Video wählen.
Durch die Integration in bestehende Terminmanagement-, Fach- und Serviceprozesse werden beide Kommunikationswege in einer einheitlichen Prozesslandschaft zusammengeführt. Digitale Identifizierung und qualifizierte elektronische Signatur ermöglichen bereits heute viele Verwaltungsleistungen vollständig digital und medienbruchfrei – von der Terminvereinbarung über Identifizierung und Beratung bis zu Dokumentenaustausch und Fachverfahren.
Ist die MVS auf organisationsweite bzw. gesamtstädtische Skalierung ausgerichtet? MVS-STR-02
Ja. Die Plattform ist mandantenfähig, verfügt über ein mehrstufiges Organisations- und Rollenkonzept (OE Level 1 bis 3) und lässt sich an unterschiedliche Fachbereiche und Verwaltungsstrukturen anpassen. Über das modulare Lizenzmodell können Beraterlizenzen und Gesprächskapazitäten unabhängig voneinander erweitert werden.
Die Skalierbarkeit ist unter anderem durch den bundesweiten Einsatz bei der Bundesagentur für Arbeit mit einer hohen Anzahl paralleler Beratungen nachgewiesen. Durch die verschiedenen Betriebsmodelle – von MVS Service Hosted bis MVS Sovereign (On-Premises) – kann der Auftraggeber das passende Bereitstellungsmodell entsprechend seinen Sicherheits-, Datenschutz- und Souveränitätsanforderungen wählen.
Was unterscheidet die MVS von klassischen Videokonferenzlösungen wie Teams oder Zoom? MVS-STR-03
Anders als allgemeine Videokonferenzsysteme für interne Besprechungen ist die MVS konsequent auf Beratungs- und Serviceprozesse zwischen Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern ausgerichtet:
- browserbasierter Zugang ohne Installation oder Registrierung,
- Hosting in Deutschland und DSGVO-konforme Architektur,
- Integration in Fachverfahren und Terminmanagementsysteme,
- qualifizierte Identifizierung und elektronische Signatur (QES) über den integrierten Partner NECT,
- umfassendes Reporting, Mandantenfähigkeit mit differenziertem Rollenkonzept,
- an das Corporate Design des Auftraggebers anpassbare Oberfläche.
Die MVS ist damit keine isolierte Videokonferenzlösung, sondern eine Integrationsplattform für digitale Verwaltungsprozesse: Sie verbindet Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeitende und Fachverfahren in einem sicheren, datenschutzkonformen und medienbruchfreien Gesamtablauf und unterstützt die strategischen Ziele einer modernen, souveränen und bürgerorientierten Verwaltung.
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Glossar zu diesem Kapitel: Digitale Souveränität · OZG (Onlinezugangsgesetz) · Videoberatung
Weiterführende Publikationen: Whitepaper (2026): Einblicke aus der Verwaltungspraxis · Whitepaper (2025): Europäische Technologie für sichere Bürgerservices
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